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Hubert Weber

Hubert Weber

Ludwigshafen - Bei einem Test im Auftrag der Grünen wurden in allen 16 Stichproben Rückstände des stark umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat in der Muttermilch nachgewiesen. Die Höhe der gemessenen Rückstände war dabei erschreckend hoch: So lagen die Glyphosatmengen bei 0,210 bis 0,432 Nanogramm pro Milliliter Milch – dabei sind für das Trinkwasser nur Rückstände bis 0,1 Nanogramm zulässig. Den Angaben zufolge fanden sich auch im Urin der Mütter hohe Rückstände. Die stichprobenartig ausgewählten Frauen lebten in verschiedenen Bundesländern und hatten keinen direkten Kontakt mit Glyphosat, wie es bei Landwirten etwa der Fall sein könnte.

Düsseldorf - Nachdem das Bundesverfassungsgericht ein generelles Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen an öffentlichen Schulen als nicht konform mit dem Grundgesetz aufhob, entschloss sich der Landtag von Nordrhein-Westfalen ebenfalls das Verbot aufzuheben und das Kopftuch für Lehrerinnen zu gestatten.

München – Mit dem Atomausstieg wird Deutschland das fossile und nukleare Energiezeitalter hinter sich lassen. Photovoltaik wird damit schon in näherer Zukunft eine bedeutende Rolle spielen. Im Jahr 2015 deckte diese Form der Energiegewinnung bereits 6,9 Prozent des Netto-Stromverbrauchs in Deutschland ab. Noch immer wird jedoch Photovoltaik-Strom zu höheren (internen) Kosten erzeugt als Strom aus konventionellen Kraftwerken. Als wichtiges Standbein der Energiewende wird die Solarstromproduktion deshalb durch das Instrument des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) unterstützt. Damit soll dem Anlagenbetreiber bei garantierter Abnahme ein wirtschaftlicher Betrieb ermöglicht werden.

Berlin - Die Bundeswehr kämpft zwar derzeit nicht aktiv gegen die Terror-Miliz des „Islamisches Staats“ (IS), bildet aber kurdische Peschmerga-Truppen an deutschen Waffen aus. Die Gefahr, dadurch in Kampfhandlungen hineingezogen zu werden, ist enorm.  Auch die Gefahr eines terroristischen Anschlags in Deutschland nimmt mit jedem Militäreinsatz im Nahen oder Mittleren Osten deutlich zu.

Luxemburg - Die Griechenland-Krise ist noch nicht gelöst, eine Einigung erscheint immer unwahrscheinlicher, das Ausscheiden des ersten Staates aus der Euro-Zone ist durchaus möglich. Der sogenannte Grexit würde wohl nicht folgenlos bleiben. Auch die Mitgliedschaft anderer kriselnder Staaten in der Euro-Zone stünde möglicherweise zur Disposition, wenn Griechenland aus dem Euro ausscheiden würde.

Mainz - Als Konsequenz auf den islamistischen Terroranschlag auf die Pariser Zeitungsredaktion „Charlie Hebdo“ im Januar hat die deutsche Polizei aufgerüstet. Laut dem Chef der Innenministerkonferenz Roger Lewentz (SPD) müssen die Spezialkräfte der deutschen Polizei auf Augenhöhe mit Terroristen sein. Er sagte das wohl mit Blick auf die Tatsache, dass der Terroranschlag in Paris mit Kriegswaffen durchgeführt wurde.

Berlin - Die SPD-Spitze wurde vor den Edathy-Untersuchungsausschuss des Bundestags geladen, weil geklärt werden sollte, was sie wann wusste und ob einer von ihnen Informationen an den ehemaligen Bundestagsabgeordneten der SPD, Sebastian Edathy weitergegeben hatte. Edathy wurde der Besitz von kinderpornographischen Medien vorgeworfen.

Berlin - Vor dem Hintergrund der Ausspähaffäre fordert die SPD strengere Regeln bei der Überwachung von Telefongesprächen und Emails durch den Bundesnachrichtendienst (BND). Die Arbeit des Geheimdienstes soll auf eine „rechtsstaatlich einwandfreie, verfassungsrechtlich ausgewogene und international vorbildgebende Grundlage“ gestellt werden, so die Forderung der SPD-Bundestagsfraktion.

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Frankfurt am Main – Der bekannte US-Ökonom Kenneth Rogoff, einst Chefvolkswirt des IWF, setzt sich leidenschaftlich für eine Abschaffung von Banknoten mit hohen Nennwerten ein – angeblich, um Kriminellen einen Strich durch ihre krummen Geschäfte zu machen und Steuerhinterziehung zu erschweren. Ähnlich wie der Harvard-Professor argumentiert auch der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Peter Bofinger, der zudem der Ansicht ist, dass Bargeld den Zahlungsverkehr „ungemein“ erschwere. Dies lasse sich bereits an der verlorenen Zeit festmachen, „wenn Leute vor Ihnen an der Ladenkasse nach Kleingeld suchen und die Kassiererin nach Wechselgeld“, so der Würzburger Volkswirtschaftsprofessor und sogenannte Wirtschaftsweise.

München – Branchenkenner wissen, dass der Vertriebsvorstand der DF Deutschen Finance Group, Alfred J. Kremer, auch im Motorsport mitmischt. Dort ist der ausgewiesene Vertriebsprofi aus Berg am Starnberger See unter seinem Spitznamen Freddy bekannt und leitet mit der Kremer Racing AG einen Rennstall, der sich momentan bei der Blancpain Endurance Series zu behaupten versucht. Kremer ist jedoch nicht nur Rennsportunternehmer, sondern auch Fahrer.