winzerin-vom-rhein.de

London – Die Erfolgsgeschichte der digitalen Leitwährung Bitcoin (BTC) geht weiter und stößt in eine neue Dimension vor: Die spanische Bank BBVA hat angekündigt, künftig in der Schweiz Bitcoin und andere Kryptowährungen zu handeln und damit europaweit eine Vorreiterrolle unter den Großbanken einzunehmen. BBVA wird im Jahr 2021 über ihre Schweizer Filiale den Kauf und die Verwahrung digitaler Vermögenswerte anbieten. Schon seit mehr als fünf Jahren prüft das Geldhaus den Einsatz der Blockchain-Technologie im internationalen Zahlungsverkehr und an den Kapitalmärkten. Jetzt sieht man offenbar den richtigen Zeitpunkt gekommen, um der Crypto-Community erste Angebote zu unterbreiten. Zunächst wird BBVA nur Überweisungen und Konten mit Bitcoin verwalten, aber bei dieser Kryptowährung soll es nicht bleiben. Ihren Krypto-Start in der Schweiz begründet die Bank damit, dass die Alpenrepublik auf diesem Gebiet zu den fortschrittlichsten Ländern Europas gehöre und viele dortige Unternehmen schon über Erfahrungen mit Digitalwährungen verfügten. Nach Medienberichten entwickelt BBVA in Spanien derzeit gemeinsam mit anderen Geldhäusern ein Sofortzahlungsmodell mit digitalem Geld, genannt „Euro Digital“.