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Berlin - Wie wenig die Bundesregierung die Asylkrise im Griff hat, wurde in den vergangenen Monaten schon daran deutlich, dass die zuständigen Behörden nicht in der Lage waren, seriöse Zahlenangaben zum zu erwartenden Ausmaß des Asylzustroms anzugeben. War seitens des Bundesinnenministeriums zu Beginn des Jahres noch von ca. 300.000 Asylbewerbern die Rede, wurde dann über mehrere Monate trotz anderslautender Monatsziffern von 450.000 Personen ausgegangen. Erst als das wahre Ausmaß nicht mehr zu verschleiern war, räumte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ein, das ca. 800.000 Asylbewerber im Jahr 2015 nach Deutschland kommen werden. An dieser Zahl wird bis jetzt offiziell festgehalten, obwohl es die Spatzen bereits von allen Dächern pfeifen, dass die Millionen-Marke gerissen werden wird.

Berlin - Trotz mehrerer umgesetzter Maßnahmen machen internationale Spitzenforscher noch immer einen Bogen um Deutschland. Seit dem Jahr 2005 fördert der Bund im Rahmen einer sogenannten Exzellenzinitiative Nachwuchsprogramme und Fachbereiche an Universitäten. Auch wurden im Rahmen des Programms 14 Hochschulen für ihre Zukunftskonzepte als Elite-Unis ausgezeichnet. Der Generalsekretär der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, Enno Aufderheide sagte dazu: „Die Exzellenzinitiative hat deutsche Hochschulen international erstrahlen lassen und für viele Ausländer attraktiv gemacht. Das Interesse an Deutschland hat deutlich zugenommen.“

Donnerstag, 05 Februar 2015 23:29

Regierung beschließt Gesetz zur Karenzzeit

Berlin - Der Fall Katherina Reiche (CDU) hat das Thema wieder aktuell werden lassen. Die Wechsel von führenden Politikern in die Wirtschaft weisen allzu oft ein Geschmäckle auf. Der ehemalige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU), der zur Deutschen Bahn wechselte, Ex-Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), der zur Versicherung Allianz wechselte, Ex-Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP), der beim Rüstungskonzern Rheinmetall anheuerte und nun Katherina Reiche, die Hauptgeschäftsführerin des Verbands Kommunaler Unternehmen werden will. Alles Namen von Politikern, bei denen die Frage erlaubt sein muss, ob hier Insiderwissen aus der Politik für die künftige Tätigkeit in der Wirtschaft genutzt werden soll.

Redaktion