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Sonntag, 15 November 2015 18:13

Bereitschaft zu Militäreinsätzen steigt

Berlin - Aufgrund der veränderten Sicherheitswahrnehmung in Deutschland ist die Bereitschaft der Deutschen gestiegen, sich im Ausland an Militäreinsätzen zu beteiligen. Eine neue Studie des „Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr“ hat zutage gebracht, dass sich mittlerweile eine deutliche Mehrheit der Deutschen für eine aktivere Rolle Deutschlands in der Außen- und Sicherheitspolitik ausspricht.

Berlin - Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat angekündigt, den „Patriot“-Einsatz der Bundeswehr in der Türkei beenden zu wollen. Aktuell sind 260 deutsche Soldaten in der Türkei stationiert, um sie vor potentiellen syrischen Luftangriffen zu schützen. Die Bundesregierung hat nun entschieden, dass die beiden Feuereinheiten des Raketenabwehrsystems bis zum Jahresende abgezogen werden sollen.

Berlin - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat angekündigt, bei größeren Spielräumen im Etat die Investitionen im Verteidigungssektor erhöhen zu wollen. Angesichts des Kampfes gegen den „Islamischen Staat“ und in Anbetracht der zunehmend instabilen Lage in der Ukraine sagte Schäuble, dass Deutschland bei der inneren Sicherheit und der Verteidigung künftig „mehr schultern“ müsse. Schäuble ist sich offenbar bewusst geworden, dass die Kürzungspolitik der letzten Jahre nicht risikofrei fortgesetzt werden kann. Bereits vor einigen Monaten musste Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) einräumen, dass die Heimatverteidigung in den letzten Jahren aus Kostengründen vernachlässigt wurde.

Redaktion