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Frankfurt am Main – Seit ihrem Rekordhoch von rund 64.900 US-Dollar Mitte April hat die älteste und wichtigste Cyberdevise Bitcoin schon wieder 40 Prozent ihres Wertes verloren. Trotzdem bleibt aus der Perspektive von zwölf Monaten ein sattes Plus von rund 300 Prozent. Uwe Burkert, Chefvolkswirt der Landesbank Baden-Württemberg, hat für den Höhenflug der legendären Kryptowährung diese Erklärung: „Der Bitcoin ist nicht mehr das Nischen-Anlageobjekt, als das er vor über zehn Jahren gestartet ist. Mittlerweile investieren nicht nur private, sondern auch institutionelle Anleger wie Fonds und Banken in den Bitcoin. Da seine Anzahl auf 21 Millionen Stück begrenzt ist, führt die derzeitige Nachfrage zu einem umso höheren Anstieg seines Kurses. Und aufgrund des anhaltenden Zinstiefs nutzen ihn immer mehr Anleger als Alternative zu ihren früheren Investitionen.“