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Frankfurt am Main – Seit ihrem Rekordhoch von rund 64.900 US-Dollar Mitte April hat die älteste und wichtigste Cyberdevise Bitcoin schon wieder 40 Prozent ihres Wertes verloren. Trotzdem bleibt aus der Perspektive von zwölf Monaten ein sattes Plus von rund 300 Prozent. Uwe Burkert, Chefvolkswirt der Landesbank Baden-Württemberg, hat für den Höhenflug der legendären Kryptowährung diese Erklärung: „Der Bitcoin ist nicht mehr das Nischen-Anlageobjekt, als das er vor über zehn Jahren gestartet ist. Mittlerweile investieren nicht nur private, sondern auch institutionelle Anleger wie Fonds und Banken in den Bitcoin. Da seine Anzahl auf 21 Millionen Stück begrenzt ist, führt die derzeitige Nachfrage zu einem umso höheren Anstieg seines Kurses. Und aufgrund des anhaltenden Zinstiefs nutzen ihn immer mehr Anleger als Alternative zu ihren früheren Investitionen.“

München – Die Energiewende in Deutschland macht Fortschritte. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 428 Terawattstunden aus erneuerbaren Energien bereitgestellt – eine TWh steht für eine Milliarde Kilowattstunden. 428 TWhentsprechen fast 17 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland. Von dieser Energiemenge entfielen etwa 53 Prozent auf die Stromproduktion, rund 40 Prozent auf den Wärmesektor und fast sieben Prozent auf biogene Kraftstoffe im Verkehrsbereich. Nach Angaben des Umweltbundesamtes entwickelten sich die erneuerbaren Energien im Jahr 2018 in allen Bereichen positiv: Ihr Anteil am Bruttostromverbrauch stieg von 36,0 Prozent (2017) auf 37,8 Prozent, und im Wärme- und Verkehrssektor legten die Erneuerbaren auf 13,9 beziehungsweise 5,6 Prozent zu.Sektorenübergreifend lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch bei 16,6 Prozent und kommt damit dem verbindlichen 18-Prozent-Ziel der Bundesregierung für das Jahr 2020 ein gutes Stück näher. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die alternativen Energien im letzten Jahr von günstigen klimatischen Bedingungen profitierten: So sorgte die milde Witterung im Winter und die hohe Sonneneinstrahlung im langen Sommer für einen sinkenden Energieverbrauch.