winzerin-vom-rhein.de

München – Die Energiewende in Deutschland macht Fortschritte. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 428 Terawattstunden aus erneuerbaren Energien bereitgestellt – eine TWh steht für eine Milliarde Kilowattstunden. 428 TWhentsprechen fast 17 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland. Von dieser Energiemenge entfielen etwa 53 Prozent auf die Stromproduktion, rund 40 Prozent auf den Wärmesektor und fast sieben Prozent auf biogene Kraftstoffe im Verkehrsbereich. Nach Angaben des Umweltbundesamtes entwickelten sich die erneuerbaren Energien im Jahr 2018 in allen Bereichen positiv: Ihr Anteil am Bruttostromverbrauch stieg von 36,0 Prozent (2017) auf 37,8 Prozent, und im Wärme- und Verkehrssektor legten die Erneuerbaren auf 13,9 beziehungsweise 5,6 Prozent zu.Sektorenübergreifend lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch bei 16,6 Prozent und kommt damit dem verbindlichen 18-Prozent-Ziel der Bundesregierung für das Jahr 2020 ein gutes Stück näher. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die alternativen Energien im letzten Jahr von günstigen klimatischen Bedingungen profitierten: So sorgte die milde Witterung im Winter und die hohe Sonneneinstrahlung im langen Sommer für einen sinkenden Energieverbrauch.

München - Das Solarunternehmen MEP Werke GmbH will dem Trend zur Digitalisierung in der Kundenberatung Rechnung tragen und bietet ab jetzt eine fundierte Online-Beratung für all diejenigen, die mit der privaten Erzeugung grünen Stroms die Energiewende vorantreiben und gleichzeitig ihren Geldbeutel schonen wollen. Das geschieht immer häufiger über leistungsstarke Photovoltaik-Anlagen, die aber nicht mehr gekauft, sondern gemietet werden.

München - Der Kompromiss bezüglich der durch Bayern geplanten Stromtrassen stößt auf massive Kritik. Nachdem Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sich über Monate als Energiewende-Rebell präsentiert hatte, konnte er sich nun mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) auf einen Kompromiss verständigen.

Berlin - Die Bundesregierung liebäugelt mit der Fracking-Technologie, die Bundestagsopposition stellt sich dagegen. Beim Fracking wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in die Gesteinsschichten gepumpt, um diese aufzubrechen, sodass Öl bzw. Gas entweichen und gefördert werden kann. Grüne und Linke bezeichnen die Methode als „Eskalationsstufe der fossilen Energiegewinnung“. Sie warnen vor allem vor der damit verbundenen Verschmutzung des Trinkwassers und massiven Umweltschäden, wie sie auch in den USA bereits aufgetreten sind. Beide sprechen sich für ein Verbot der Fracking-Technologie aus. Der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Bundestag, OIiver Krischer sagte dazu: „Fracking ist eine Risikotechnologie, die unser Trinkwasser gefährdet. Das wollen wir in Deutschland, in Europa nicht.“

Berlin - Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) musste nun einräumen, dass die Energiewende zu scheitern droht. Sie versuchte die aktuelle Situation zwar euphemistisch zu umschreiben, konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das wohl größte innenpolitische Projekt der amtierenden Bundesregierung kein Selbstläufer wird. Sie beschrieb die schnelle Umstellung der Energieversorgung als „Lernerfahrung“.

Redaktion