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Dubai – Wegen immer mehr Regulierungsvorgaben der Politik und der Negativzins-Strategie der Europäischen Zentralbank (EZB) sind die Banken bei der Kreditvergabe inzwischen sehr risikoscheu geworden. Immer seltener sind sie bereit, selbst seriöse und erfolgversprechende Start-ups mit dem nötigen Investitionskapital auszustatten. Unter dem damit verbundenen Kapitalmangel leiden insbesondere innovative Neugründungen in Deutschland, die mitunter verzweifelt nach alternativen Finanzierungsquellen suchen. Ein Jungunternehmer brachte es mal auf diese Formel: „Die Suche nach Investoren hat etwas von einem Dating. Die Partnersuche kann mit einem Volltreffer, aber auch einem Reinfall enden.“

Dresden – War es in früheren Jahren durchaus üblich, die Baufinanzierung mit einer Lebensversicherung zu koppeln, hat sich dies im aktuellen Niedrigzinsumfeld mittlerweile erledigt. Neuverträge werfen keine nennenswerte Rendite mehr ab, möglicherweise werden manche Baufinanzierungs- und Versicherungsgesellschaften sogar der EZB-Zinspolitik zum Opfer fallen und in den Ruin getrieben. Für Verbraucher lohnt es sich daher, nach sinnvollen Alternativen zu Bausparer und Kapitallebensversicherung Ausschau zu halten. „Ein früherer Verkaufsschlager wird für viele Eigenheimbesitzer zum Alptraum“, warnt auch Carsten Volkening, Vertriebsvorstand der PBM - Private Banken Makler AG.

Frankfurt am Main – Der Unternehmensberater Dr. Michele Sciurba ist ein vielseitig interessierter Mann. Der gebürtige Italiener studierte Philosophie in Frankfurt und Rom, war später Dozent für Industrie- und Betriebspolitik am European Industrial Relations Observatory (EIRO) und arbeitet seit 1999 er als strategischer Berater für Cross-Border-Transaktionen im Energiesektor. Außerdem berät er verschiedene Regierungsorganisationen bei ökonomischen Entwicklungsfragen, engagiert sich in verschiedenen NGOs für Menschenrechte und gründete 2010 die Kunstgalerie Art Virus Ltd. in Frankfurt am Main. Zudem gehört er dem Verlagsteam der Edition Faust in der Faust Kultur GmbH an.

München - An geschlossenen Fonds scheiden sich in der Anlegerwelt die Geister. Dabei wäre es falsch, diese Produkte von vornherein zu verteufeln. Man muss sich nur über die Vorteile und Risiken bewusst sein und abwägen. Vor dem Hintergrund der – man kann es nicht anders sagen – exzessiven Kapitalvernichtung, gerade bei Kleinanlegern und Sparern, die EZB-Präsident Mario Draghi mit seiner Nullzinspolitik und Geldschwemme betreibt, sind immer mehr Menschen in Deutschland auf der Suche nach alternativen Anlagemöglichkeiten, um der „Zinsfalle“ (Dachfonds-Pionier Eckhard Sauren) zu entkommen. Geschlossene Fonds, die auch in Ziele außerhalb der Euro-Zone investieren, kommen hier möglicherweise in Betracht.

Redaktion