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Ludwigshafen - Bei einem Test im Auftrag der Grünen wurden in allen 16 Stichproben Rückstände des stark umstrittenen Pflanzengifts Glyphosat in der Muttermilch nachgewiesen. Die Höhe der gemessenen Rückstände war dabei erschreckend hoch: So lagen die Glyphosatmengen bei 0,210 bis 0,432 Nanogramm pro Milliliter Milch – dabei sind für das Trinkwasser nur Rückstände bis 0,1 Nanogramm zulässig. Den Angaben zufolge fanden sich auch im Urin der Mütter hohe Rückstände. Die stichprobenartig ausgewählten Frauen lebten in verschiedenen Bundesländern und hatten keinen direkten Kontakt mit Glyphosat, wie es bei Landwirten etwa der Fall sein könnte.

Redaktion