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Innsbruck - Réne Benko hatte das Warenhaus-Geschäft des Traditionskonzerns im vergangenen August zum symbolischen Preis von einem Euro von dem Milliardär Nicolas Berggruen übernommen. Auch die Luxus- und Sport-Häuser hatte Benko vollständig unter seine Kontrolle gebracht. Er hat dem Kaufhof-Konkurrenten eine Rosskur verordnet, den Mitarbeitern stehen Einschnitte bevor, Arbeitsplätze stehen auf der Kippe, sechs Standorte sollen geschlossen werden. Darunter ist auch das Haus in Stuttgart, dessen Immobilie sich Benko nun sicherte. Die Gewerkschaft Verdi hatte Benko vorgeworfen, die Schließungspläne hätten nicht mit der Sanierung des Konzerns zu tun. Vielmehr solle die attraktive Immobilie in bester Innenstadtlage für andere Zwecke genutzt werden. Das Warenhaus in Stuttgart biete "Potenzial für Filialisten, welche nach innerstädtischen Flächen suchen", hatte Benkos Signa Holding bereits erklärt.

Redaktion