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Füssen/Wemding – Mitte November berichtete der Bayerische Rundfunk in seinen Regionalnachrichten aus Schwaben, dass der Landkreis Ostallgäu die Gemeinschaftsinitiative „1.000 Schulen für unsere Welt“ unterstützt und dabei dem Landkreis Donau-Ries nacheifert. Die Aktion geht auf den Donau-Rieser Landrat Stefan Rößle (CSU) zurück, der nach der Flüchtlingskrise 2015 etwas gegen Fluchtursachen unternehmen wollte und deshalb die Kampagne „Zehn Schulen für Afrika“ ins Leben rief. Das Geld für den Neu- oder Ausbau von Schulen sollte durch die Spendenbereitschaft der Landkreisbewohner zusammenkommen. Im November 2018 wurde aus der Idee dann eine bundesweite Initiative. Unter der medienträchtigen Schirmherrschaft von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) wird seitdem in ganz Deutschland für den Bau von 1.000 Schulen in Entwicklungsländern gesammelt. „1.000 Schulen für unsere Welt“ ist inzwischen eine Gemeinschaftsaktion aller kommunalen Spitzenverbände. Mit vereinten Kräften wollen der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund die kommunale Entwicklungszusammenarbeit fördern und Kommunen einen einfachen Einstieg in die Entwicklungspolitik ermöglichen. Der Bayerische Rundfunk nennt Gründe für den Erfolg der Schul-Initiative: „Seit 2017 entstanden gemeinsam mit der Hilfsorganisation ‚Fly & Help‘ in Afrika 30 Donau-Rieser-Schulen. Gebaut wurde nur dort, wo bereits ein Schulsystem vorhanden ist, der Staat Lehrer zur Verfügung stelle und langfristige Verträge geschlossen werden könnten. So solle auch sichergestellt werden, dass das Geld nicht in dunklen Kanälen verschwindet.“

Wemding – Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist als Zusatzabsicherung zur gesetzlichen Rente und damit als Schutz vor drohender Altersarmut in aller Munde. Darunter versteht man verschiedene Leistungen der Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversorgung, die einem Arbeitnehmer im Zusammenhang mit einem Arbeitsverhältnis zugesagt werden.Wegen des sinkenden Versorgungsniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung hat die bAV für die Alterssicherung von Beschäftigten massiv an Bedeutung gewonnen. In vielen Firmen hat sie sich außerdem als Instrument der Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung etabliert.Hierzulande blickt die bAV auf eine lange Tradition im Zuge der Sozialstaatsentwicklung zurück. Schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden in Deutschland die ersten Versorgungswerke für Arbeiter.

Wemding – Vielen Arbeitnehmern in Deutschland ist klar, dass sie von der gesetzlichen Rente allein den Lebensunterhalt im Alter kaum bestreiten können. Deshalb ist private Vorsorge nötiger denn je. Auch der sozial verantwortungsbewusste Arbeitgeber kann helfen – mit einer Betriebsrente. Sie ist die älteste Zusatzversorgung im Alter. Nach Angaben der Bundesregierung bezogen im Jahr 2017 etwa 30 Prozent aller derzeitigen Rentner neben ihrer gesetzlichen Rente eine Betriebsrente. Unter den Beschäftigten sorgen sogar rund 57 Prozent betrieblich vor. „Die Betriebsrente ist eine anerkannte Sozialleistung. Für die Gewerkschaften bleibt die Betriebsrente das Mittel der Wahl der zusätzlichen Altersvorsorge, weil sie die Arbeitgeber einbezieht“, lobte Jörg Hofmann. Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Metall (IG Metall) stellte klar: „Denn mit betrieblicher Altersvorsorge ist nicht gemeint: Der Arbeitgeber organisiert und der Arbeitnehmer zahlt. In Tausenden Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie haben seit Jahrzehnten Arbeitgeber und Betriebsräte tragfähige Betriebsrentensysteme vereinbart.“

Redaktion