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Publiziert in Unternehmen

"Bewusstseinsthemen haben mich schon immer interessiert“

Rudolf Engelsberger, CEO der weeCONOMY AG, über Charity-Sponsoring und Projekte für Kinder in Not

Mittwoch, 04 März 2015 14:06 geschrieben von 
Kinder in Not Kinder in Not Quelle: Pixabay.com

Berlin - Alljährlich richtet die Cinema for Peace Foundation auf dem Berliner Filmfestival Berlinale eine Fundraising-Gala aus. Die Stiftung zeichnet im Rahmen dieser Veranstaltung Filme aus, die sich für Menschen- und Sozialrechte, den Kampf für Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit einsetzen oder sich in irgendeiner anderen Weise mit gesellschaftlichen Problemen beschäftigen. Die gesammelten Spenden kommen gemeinnützigen Organisationen wie Amnesty International oder dem United Nations Children’s Fund von UNICEF zugute.

Die weeCONOMY AG trat in diesem Jahr erstmals als offizieller Sponsor der Gala auf. Für CEO Rudolf Engelsberger eine Herzensangelegenheit. Doch wie kam die Sache überhaupt zustande? Engelsberger gibt gerne Auskunft: „Das lief über persönliche Kontakte. Einer unserer Vertriebsleute kennt jemanden aus der Filmbranche. So gelang es uns am Ende, die Cinema for Peace Gala mit unserem Sponsoring zu unterstützen.“ Interesse an „Bewusstseinsthemen“, so Engelsberger, habe er schon immer gehabt. Er spricht über bewaffnete Konflikte, aber auch den Drogenkrieg in Lateinamerika. Das alles müsse viel stärker ins öffentliche Bewusstsein dringen, vor allem das damit verbundene Leid – und wie es zu lindern ist. Deswegen unterstütze er das Anliegen von Cinema for Peace aus Überzeugung.

Man merkt, dass Rudolf Engelsberger bei diesem Thema sehr emotional wird. Wer dachte, dass der erfahrene Vertriebsprofi, der seit Anfang des Jahres an der Spitze der weeCONOMY AG steht, ein allglatter Geschäftsmann ist, den nur das Geld interessiert, hat sich getäuscht. Schon bei seinem früheren Arbeitgeber AWD engagierte er sich im Rahmen der dortigen Kinderhilfe. Nun hat er mit weeCHARITY bei der weeCONOMY AG ein ähnliches Projekt ins Leben gerufen.

Das Unternehmen bietet ein neuartiges Cashback-System an, bei dem sich jeder Nutzer seinen Bonus auszahlen und einen Teil auch aus Spende an weeCHARITY abführen kann. Das dadurch gesammelte Geld kommt Hilfsorganisationen zugute, die sich schwerpunktmäßig für die Verbesserung der sozialen Situation von Kindern in Not einsetzen. Engelsberger erläutert: „Wir haben klare Pläne und wollen möglichst viele Kunden weltweit für unsere Sache gewinnen. Wenn wir 10 Millionen Kunden haben, die im Schnitt einen Euro ihres Cashbacks pro Monat spenden, kommt schon die gewaltige Summe von 10 Millionen Euro zusammen, die wir für soziale Projekte aufwenden können. Kinder in Not stehen dabei im Vordergrund, denn sie sind allein auf den Goodwill der Eltern angewiesen. Wenn wir deren Situation verbessern können, ist schon viel erreicht.“

Mit ihrem Auftritt als Partner der Cinema for Peace Gala hat sich die weeCONOMY AG im Charity-Bereich einen Namen gemacht. Laut Engelsberger sind weitere Aktionen in Planung. „Genauere Infos kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht herausgeben, das entscheidet sich alles innerhalb der nächsten zwei Wochen“, so der Spitzenmanager mit sozialem Gewissen. „Ansonsten steht nun aber erstmal der operative Gedanke im Vordergrund.“ Je mehr Kunden man gewinne, desto mehr Geld werde auch in Hilfsprojekte fließen. Engelsberger ist daher überzeugt: „Wenn wir die Kraft entwickeln, dass Menschen weltweit Cashback erwirtschaften, damit Geld verdienen und gleichzeitig Kinderhilfsprojekte unterstützen und den Charity-Gedanken vorantreiben, dann ist das doch eine tolle Win-Win-Situation.“

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Stephan Weber

Stephan Weber (Jahrgang 1988) ist Herausgeber der WINZERIN VOM RHEIN und lebt in Heidelberg.

Er ist politisch engagiert und beobachtet das Zeitgeschehen vor allem in den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Webseite: www.winzerin-vom-rhein.de/show/author/46-stephan-weber.html

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